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Seite nicht gefunden – Mama, Haus & Garten https://familiepiep.de Geschichten & Bilder aus dem Leben Fri, 29 Apr 2022 10:01:25 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.4.25 Fazit & Album Kapstadt 2020 https://familiepiep.de/2020/07/21/kapstadt2020/ https://familiepiep.de/2020/07/21/kapstadt2020/#respond Mon, 20 Jul 2020 22:45:00 +0000 https://familiepiep.de/?p=25 Werbung für Saal Digital – Fotoprodukte. An einem ruhigen Abend auf Sylt, Anfang Januar, haben mein Mann und ich endlich die Zeit und den Mut gefunden einen Urlaub für das Ende der Elternzeit zu planen. Nach einigem Hin und Her haben wir uns für unser Bauchgefühl entschieden. Wir wollen noch einmal nach Kapstadt! Wir buchen unkompliziert zwei Unterkünfte über AirBnB und einen Flug bei Lufthansa. Jetzt haben wir 6 Wochen Zeit unsere Packliste zu erstellen, alles Fehlende zu besorgen und hoffentlich nicht zu viel einzupacken. Wir sind aufgeregt und haben auch ein wenig Muffensausen wie die lange Anreise mit den Kindern wohl wird, aber das hält uns nicht auf.

Am 19. Februar ist es soweit, unsere Reise beginnt. Schwiegerpapa bringt uns abends zum Flughafen Hamburg und von hier aus geht es erst mal nach Frankfurt. Der Kinderwagen wird uns direkt am Flieger abgenommen und beim Aussteigen gleich wieder gegeben. Das ist mit zwei müden Kindern und verdammt viel Handgepäck eine große Hilfe. Von Frankfurt aus geht es über Nacht im Direktflug nach Kapstadt. Ich stille den Kleinen ungezählt oft, damit er nicht weint. Unsere Große schläft irgendwann auf dem Boden. Das hätte sie aber eigentlich nicht gedurft. Hat aber gut funktioniert. Glück gehabt. Überhaupt machen die Kinder ganz toll mit. Und zwar nicht nur auf der Hinreise, sondern die ganzen vier Wochen.

Trotzdem, wenn mich nach unserer Rückkehr jemand fragt, wie denn der Urlaub war, erwidere ich „Na ja, ein Urlaub ist es mir zwei Kindern eher nicht. Es war eine Reise. Eine sehr schöne, aber auch sehr anstrengende Reise.“ Das fasst es ganz gut zusammen. Würden wir es wieder machen? Ja. Auch mit all der Anstrengung die eine Reise mit einer 3-Jährigen und einem 1-Jährigen mit sich bringt. Wir finden, dass es eine ganz wichtige Erfahrung für uns als Familie und besonders für unsere Tochter war. Sie erinnert sich an viele Details und spricht auch Wochen nach dem Urlaub noch viel von den beiden Mädchen, die sie kennengelernt hat, der fremden Sprache, von Orten, Tieren und Erlebnissen.

Afrika ist zwar weit weg, hat aber so manchen Vorteil. Angefangen bei super warmen Wetter, wenn es bei uns so richtig kalt und ungemütlich ist, bis hin zu lediglich einer Stunde Zeitverschiebung und praktischen Über-Nacht-Flügen.
Mit unserer Tochter haben wir vorher viel über das Fliegen und die Abläufe am Flughafen gesprochen und ein kleines Pixi-Buch zum Thema besorgt. Den langen Flug haben unsere Kinder dann echt gut mitgemacht, wir Eltern hatten derweil minimal Schlaf und waren maximal angespannt. Da wir aber auch ohne Kinder vor Flugreisen schon mal in Schweiß ausbrechen, gibt es sicher auch Familien die entspannter sind. Da ich in der Zeit noch etwa 10 bis 12 Mal in 24 Stunden gestillt habe, war ich so oder so gerädert, egal ob in Deutschland oder Südafrika.
Außerdem plane ich gern und auf solch einer Reise kann man eben nur bis zu einem gewissen Grad planen und muss vieles spontan entscheiden. Da musste ich mich erst hineinfinden. Was ich schade fand, ist, dass man als Paar kaum Zeit füreinander hat, denn gerade weit weg von Zuhause sind Tagesmutter und Schwiegereltern nicht verfügbar. Die kurzen Abendstunden, wenn die Kinder mit Glück früh schliefen, haben wir mit Vorbereitungen für den nächsten Tag verbracht, Proviant, Kleidung, Ausrüstung etc. Fotos gesichtet, oder wir sind selbst früh ins Bett gegangen. So viel erlebt man zuhause ja auch nicht jeden Tag, das macht müde. Wichtig finde ich, dass man miteinander redet, besonders wenn man mal ganz dringend einen Moment Pause braucht. Länger als einen Kaffee ist diese aber meist auch nicht. Zwei Kinder alleine zu betreuen fühlt sich für den Partner derweil nach einer ganzen Herde an 🙂 Reisen mit nur einem Kind ist da wesentlich entspannter. Aber wir haben nun mal zwei und wollen deswegen nicht auf fremde Länder verzichten.
Wir haben von Kapstadt aus keine weiten Ausflüge gemacht, sondern sind im Umkreis von bis zu einer Stunde Fahrt geblieben. Orte die uns und den Kindern gut gefallen haben, haben wir durchaus mehrmals besucht. Die Wanderung auf den Lions Head haben wir im Voraus besprochen, denn wir haben ihn auf unserer ersten Afrika Reise 2016 bereits bestiegen. Wir wollten es sehr gerne auf den Gipfel schaffen, haben uns aber auch ganz klar gesagt „Umdrehen ist jederzeit erlaubt und bei Zweifeln in die eigene Kraft auch erwünscht.“ Schließlich hatte jeder von uns ein Kind in der Kraxe auf dem Rücken und die Anstrengungen in der Sommersonne sind enorm. Und so sind wir sehr stolz, dass wir es tatsächlich bis auf den Gipfel geschafft haben.
Windeln haben wir für beide Kinder viele aus Deutschland mitgenommen, da diese in Afrika sehr teuer sind. Mit unseren 8 Packungen, plus einige lose im Handgepäck, kamen wir für beide Kinder etwa 3 Wochen lang aus und mussten dort zwei große Packungen nachkaufen. Auch eine Flasche Sonnencreme mussten wir dort zusätzlich besorgen und haben zu unserer Freude dort die Nivea Sensitive Kids Creme 50+ gefunden. Wir haben leider alle sehr empfindliche, helle Haut und benutzen z. B. auch gerne Produkte der Firma Ladival.
Ansonsten habe ich von allem viel zu viel eingepackt. Für die nächste Reise ins Warme habe ich jetzt einen besseren Plan. Für die Kinder hauptsächlich dünne Baumwoll-Oberteile mit langen Ärmeln und kaum T-Shirts, wegen der starken Sonnenstrahlung. Und für meine Tochter statt kurzer Hosen lieber lange, dünne Leggins. Auch ohne Waschmaschine braucht man nicht viel Wäsche, da es Wäschereien gibt.
Unsere Strandmuschel haben wir auch nur einmal aufgebaut. Beim nächsten Urlaub besorge ich evtl. vor Ort einen kleinen Sonnenschirm, oft kann man diesen aber günstig leihen, wenn man sich in touristischen Gebieten aufhält.
Der Rausfallschutz am Bett für unseren Kleinen war unverzichtbar, genau wie unsere zwei Stillkissen. Eins für jedes Kind. Ein Stück Heimat sowie Platzhalter im Bett.
Auch unser großer Kinderwagen war Gold Wert. Im Flughafen sowie am Urlaubsort. Wir sind froh, dass wir nicht nur eine kleine Faltkarre mitgenommen haben, da wir damit z.B. Einkaufen waren und vor allem mit Proviant, Windeln, Wechselwäsche, Badesachen etc. zum Strand spaziert sind.
Nur den Mietwagen haben wir knapp bemessen, der kleine Polo war mit komplettem Gepäck extrem voll und das Einladen hat auch entsprechend lange gedauert. Für die Tagestouren war es okay und insgesamt günstig. Das Fahren auf der linken Seite war wiederum kein Problem. Wir kannten es schon von unserer vorherigen Reise: Zwar sitzt man auf der anderen Seite, aber Pedale und Schaltkulisse sind nicht gespiegelt: für die Füße muss man also nicht Umdenken und nach ein paar Fahrten findet auch die linke Hand sicher zum Schaltknauf.
Die zwei Unterkünfte haben wir über Airbnb gebucht. Mit Kindern würden wir wieder bei einer Familie in einer Einlieger-Wohnung buchen. Der Kontakt zwischen den Kindern ist, genau wie ein Garten, unbezahlbar.
Am meisten haben wir uns den Flug kosten lassen, denn wir sind in der Premium Economy Class von Lufthansa geflogen. Da kann man viel Gepäck mitnehmen (Stichwort Windeln). Und jedes Baby darf entweder einen extra Sitz (zB eine Babyschale) oder eben einen Kinderwagen bis zum Flugzeug direkt mitnehmen. Wir mussten für uns vier aber auch nur drei Sitze voll bezahlen, da der Kleine auf meinem Schoß fliegen konnte. Wenn die Kinder älter sind, überlegen wir uns das sicherlich noch mal.
Jetzt sind wir erst einmal froh genau mit dem Corona-Lockdown wieder sicher in Deutschland gelandet zu sein. Vier Wochen in Kapstadt sind schnell verflogen und werden uns in toller Erinnerung bleiben. Einige der anstrengendsten Dinge im Leben sind eben auch die schönsten.

Und damit die Erinnerung immer wieder neu aufleben kann, haben wir mittlerweile alle 6000 (!) Urlaubsbilder gesichtet, bearbeitet und ein mega schönes und umfangreiches Fotobuch drucken lassen. Dabei haben wir Saal Digital gewählt, die immer wieder super gute Gutscheinangebote haben. So haben wir uns das Professional Line Fotobuch in 30x21cm gegönnt. Im Querformat und mit der Flatlaybindung kommen besonders Panorama-Aufnahmen zur Geltung. Auch wenn wir gewiss mit ein paar Fingerabdrücken der Kinder rechnen müssen, haben wir uns für glänzendes Papier entschieden, damit die Farben richtig strahlen. Auf 94 Seiten können wir unseren Urlaub nun auch im Norddeutschen Regen-Sommer Tag für Tag wieder erleben. Den Einband haben wir ganz klassisch in hellem Leinen gehalten, und dieses kann sogar mit einem Text oder Clipart bedruckt werden. Klar, Qualität hat seinen Preis und wenn ich nur ein paar Einsteckbilder für Weihnachten bestelle, dann gehe ich eher zum Drogeriemarkt meines Vertrauens, aber wenn es um richtig hochwertige Drucksachen geht dann ist Saal unsere erste Wahl. Farbecht, stabil, langlebig. Einfach gute Qualität. Und die Sachen kommen meist viel schneller, als angegeben.
Weitere Infos bekommt Ihr auch auf https://www.saal-digital.de/

Ich bin außerdem bei ihrem Newsletter angemeldet und bekomme so regelmäßig Gutscheine direkt ins Postfach. Nur mal als Tipp, zu Weihnachten verschicken wir auch gerne kleine Leporellos von Saal und unser Wohnzimmer ziert seit Jahren ein großes Landschaftsbild auf Hahnemühle PhotoRag-Papier. Das kommt am besten ohne Glas davor zur Geltung, da es eine Strukturoberfläche hat, die das Foto richtig plastisch aussehen lässt. Und wenn wir schon dabei sind, ist das erstellen des Fotobuchs mit der Saal-Digital-Software auch richtig einfach gewesen. Ich habe dabei das ganze Layout selber erstellt aber man kann sich die Bilder auch von der Software selbst direkt im Buch anordnen lassen. Textfelder kann man an jede Stelle hinzufügen oder eben Cliparts in verschiedenen Stilrichtungen (Hochzeit, Baby, Urlaub etc). Man kann Schriften auswählen, Schriftfarben, Hintergrundfarben und und und. Da ich mit den zwei Kindern nicht so viel Zeit hatte, habe ich das Album sehr schlicht und klassisch gehalten, fast wie ein „geklebtes“ Album. Man kann da auf jeden Fall viel kreativer sein als ich. Danke, Saal, für den Gutschein! Wir bestellen sowieso bei Euch, aber so hat es noch mehr Spaß gemacht!

Liebe Grüße von Gesa und der ganzen Familie

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Nostalgie – Schwangerschaft und Geburt https://familiepiep.de/2020/06/21/nostalgie/ https://familiepiep.de/2020/06/21/nostalgie/#respond Sat, 20 Jun 2020 22:28:43 +0000 https://familiepiep.de/?p=83 Heute bin ich sehr nostalgisch. Bald vier Jahre ist es her, dass unsere Tochter zu uns gekommen ist. Auf dem Bild ist sie etwa eine Woche alt. Und der Anfang war soooo schwer. Für mich. Körperlich. Mental. Man sieht es auf dem Bild nicht, aber ich hatte extreme Probleme beim Stillen, konnte mich rund 8 Wochen kaum anziehen und nur mal für eine halbe Stunde raus, bevor ich wieder alles was drückt und scheuert von mir reißen musste. Ich konnte meine Tochter in der Zeit nicht tragen, kaum schlafen, musste abpumpen und kam uA ca. 3 Wochen nach ihrer Geburt mit über 40 Grad Fieber und Rettungswagen wieder in die Klinik. Alles nicht so schön und doch haben wir diese ersten Wochen irgendwie überstanden. Und die Wunden sind geheilt. Der Schleier des Vergessens hat sich ein Stück weit gesenkt. Aber mit der zweiten Schwangerschaft kamen auch die Erinnerungen wieder…

Und bevor man sich’s versieht, feiert man bereits den ersten Geburtstag. In diesem ersten Jahr ist so viel passiert. Wir sind von Berlin wieder nach Schleswig-Holstein gezogen. Ins Provisorium mit 50+ gepackten Kisten auf dem Dachboden. Nur für 6 Monate. Das schaffen wir. Und die Monate vergehen. Schaffen wir es wirklich? Aber nein. Das Renovieren dauert noch ein halbes Jahr länger und somit doppelt so lange wie gehofft. Ich tue mich schwer damit in den Kisten nach den Wintersachen zu kramen aber nichts wirklich auspacken zu können. Und dieser Schlafmangel. Da hoffst Du Monate lang auf Routine, um am Ende festzustellen, dass sich alles andauernd ändert. Durchschlafen? Mehr als 3-4 Stunden am Stück? Nope. Aber sie ist doch schon eins. Macht sie aber nicht. Dafür lief das Abstillen völlig natürlich und ohne jeglichen Protest. Wir waren in den letzten Wochen vor Ihrem Geburtstag bei einmal Stillen am Morgen angelangt und nachts hat sie nur etwas Wasser getrunken wenn sie wach wurde. Dann haben wir das morgendliche Stillen immer mal vergessen und schließlich hab ich aufgehört. Das war gut so für mich. Auch, weil wir den Wunsch nach einem Geschwisterkind schon in uns trugen und ich vorher noch den eigenen Körper wieder einnehmen wollte – irgendwie. 

An ihrem zweiten Geburtstag waren wir endlich in unser Häuschen gezogen. Es gibt immernoch jeden Tag etwas zu Werkeln. Noch so viele „unfertige“ Stellen in Haus und Garten. Freunde wollen mich trösten „Es dauert Jahre, das ist normal.“ das macht mir aber eher Bauchweh. So lange „im Chaos“ leben?
Oft lag ich damals wach, während der Kleine in meinem Bauch turnte und die Große endlich durchschlief. Immer wieder zumindest. Erst kurz vor ihrem 2. Geburtstag ging das los. Das war sooo großartig! Und gerade rechtzeitig für mich. Ich empfand meine zweite Schwangerschaft definitiv anstrengender als die erste. Mehr Übelkeit, mehr Kopfweh, größere Erschöpfung … erst nach etwa 22 Wochen Schwangerschaft ist das besser geworden. Und mit etwas mehr Platz im Kopf kamen die Fragen: Wie die Geburt wohl diesmal wird? Schaffe ich das Wochenbett noch mal? Es wird andere Herausforderungen geben, welche? Und wie immer hieß es abwarten und selber erleben. Ich versuchte geduldiger mit mir zu sein. Mir zu erlauben nicht alles gleich und heute fertig oder perfekt machen zu müssen. Das fällt mir sehr, sehr schwer. Aber ich muss (immer wieder) lernen Pausen zu machen. Die brauchte mein Körper gerade am Ende der zweiten Schwangerschaft. Mit einer wilden Räubertochter mitten in der „alleine mach!“-Phase und intensivem Bauchbewohner-Bauen.
Ich verschickte Nikolaus-Post und hatte mehr Luft vor den Feiertagen. Das war gut. Über Silvester fuhren wir an die Küste. Es wurde Zeit für Familien-Zeit. Das letzte mal so bewusst „zu dritt“. Im letzten Jahr wurde dann alles anders. Wie immer. Wie schön! Wie schade! Ich brauche eben Zeit um mich auf Veränderungen einzulassen. Und nun können wir uns ein Leben ohne unsere beiden Kinder gar nicht mehr vorstellen.

Jetzt ist unsere „Große“ fast 4 Jahre alt. Sie kommt im August in den Kindergarten. So viele Abenteuer warten!

Liebe Grüße von Gesa

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Das bin ich https://familiepiep.de/2020/05/21/das-bin-ich/ https://familiepiep.de/2020/05/21/das-bin-ich/#respond Thu, 21 May 2020 09:00:10 +0000 https://familiepiep.de/?p=72 Moin!

Moin, ich bin Gesa!
Eigentlich bin ich Atemkursleiterin, Liedermacherin & Hochzeitssängerin @gesawinger und sitze gerne spät nachts noch an der Gitarre. Mehr dazu hier: www.gesawinger.de
Aber seit ich 2016 Mama einer Tochter geworden bin, passiert das leider viel seltener. Schlaf geht vor. Seit einem guten Jahr ist nun auch unser Sohn bei uns.
Es gibt also zur Zeit weniger handgemachte Musik und Schlaf aber dafür mehr Tragen, Trösten, Stillen, Wickeln, Weinen, Wiegen, Kuscheln, Küssen, Warten, Wachsen, Lernen, Lassen, Zeigen, Zaubern, Lieben, Lachen …
Unser bunter Garten hilft, dass mir nicht die Decke auf den Kopf fällt, besonders in diesem Jahr. Sommer ist das zwar nicht gerade, aber so kennen wir das hier oben. Sonne, Regen, Wind und Wolken.
Wir leben im schönen Schleswig-Holstein und lieben das Meer. Nordsee und so.
Liebe Grüße von Gesa

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Zeit für mich – fällt mir schwer https://familiepiep.de/2020/03/03/zeit-fuer-mich/ https://familiepiep.de/2020/03/03/zeit-fuer-mich/#respond Tue, 03 Mar 2020 04:47:00 +0000 https://familiepiep.de/?p=68 Ich finde es so schwer mir irgendwo die 10, 20 oder sogar 30 Minuten Zeit abzuknapsen um mir mal Gedanken über mich als Mensch und Mama zu machen und diese zu notieren. Habe ich früher täglich meine Aufs und Abs in Morgenseiten verarbeitet, so mache ich jetzt mit Glück ein paar Notizen im Kalender über die Entwicklung der Kinder. Dabei ist es im Rückblick echt aufschlussreich wenigstens ab und zu ein wenig Gedankenwelt und Innenleben festzuhalten. Es hilft mir beim Erinnern und vor allem beim „Zurück-Fühlen“ in vergangene Zeiten. Ich habe das Gefühl, dass mit den Kindern auch die Zeit anders verläuft, sie ganz „typisch“ noch schneller rennt und sich meine Prioritäten und die Dinge die mir wichtig sind auch schneller wandeln, sich immer wieder anpassen (müssen) auf das Wachsen, die Fortschritte und Bedürfnisse der Kinder. Und ja, ich vergesse mich darüber, verteile die kostbare Zeit auf all die dringenden Dinge die laut rufen und überhöre die zarten Stimmen die sagen „Mach mal langsam“ – dafür habe ich keine Zeit! „Mach mal Pause“ – dafür habe ich zu viel zu tun! „Atme mal tief durch“ – dafür bin ich gerade zu gestresst!
Und nun sind wir im Urlaub und es ist so anders mit Kindern, wir haben Kinderalltag und Verantwortung mitgenommen, Tagesmutter und Schwiegereltern jedoch nicht. Ich hadere. Ich hadere damit meine Grenzen nicht gut halten zu können. Meine Zeit nicht gut einteilen zu können. Und gleichzeitig will ich nachsichtig sein, denn ich stille immer noch so viel nachts, ich bin so müde und erschöpft tags, ich muss nicht alles können und hinkriegen. Will es aber so gern.
Und die Zeit die ich mir gerade nehme geht vom Schlaf ab, denn es ist 5 Uhr morgens und ich liege wach nachdem ich wieder und wieder und wieder gestillt habe und mich darüber aufrege keinen Schlaf zu bekommen, statt zu versuchen schnell wieder einzuschlafen. Manchmal geht es eben nicht. Manchmal fühlt sich Mama-Sein wir eine endlose Kette von „Du-musst-noch“s an und die Luft zum Atmen ist dünn. Und wenn ich da genau hinschaue tut es zwar weh aber ich sehe auch wie unglaublich stark ich bin, trotz der schlechten Laune und Erschöpfung.
Denn als Mama gibt es kein Aufgeben und kein „heute hab ich keine Lust und bleibe zuhause“. Jede Nacht wird gestillt und jeden Morgen wird aufgestanden. Jedes Wehwehchen wird getröstet und jedes Bedürfnis der Kinder mal emphatischer und mal genervter erfüllt.
Fazit? Hab ich nicht. Weitermachen. Darüber reden was ich brauche, was fehlt und immer wieder versuchen, eben doch eine Pause zu machen. Vielleicht bekomme ich ja sogar noch 2 Stunden Schlaf – am Stück!
Liebe Grüße von Gesa

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Geht raus! Reisen macht glücklich. https://familiepiep.de/2020/03/02/geht-raus/ https://familiepiep.de/2020/03/02/geht-raus/#respond Mon, 02 Mar 2020 15:25:56 +0000 https://familiepiep.de/?p=50 Moin,
ich finde Reisen nicht nur sehr schön, sondern auch sehr inspirierend. Schon die Vorbereitungsphase öffnet Welten. Wo will ich hinfahren und warum? In welches Land und zu welcher Jahreszeit? Was will ich dort machen, sehen und erleben? Um diese Fragen zu beantworten muss man sich mit der Welt, den vielen Ländern um sich herum auseinander setzen. Mit anderen Sprachen, Zeitzonen und Kulturen. Mit anderem Zeitgefühl und anderen Prioritäten. Und ich merke dann immer, wie viel ich noch nicht kenne und noch nicht gesehen habe. Ein Hunger, den ich nur kurzfristig stillen kann. 2015 zum Beispiel war ich im schönen aber kalten Norden. In Finnland sind wir auf Skiern in einer endlos weißen Landschaft unterwegs gewesen. Von Hütte zu Hütte ging es mit Hilfe des GPS-Geräts auf unsichtbaren Wegen voran. Was braucht man um sich 10 Tage zu versorgen? Gute Planung war Voraussetzung dafür, dass wir am Ende des Tages ein leckeres Essen kochen konnten und uns gut ausgerüstet fühlten. Es war eine Reise sehr auf sich gestellt, viel Stille, verwischte Konturen, nur wenige Begegnungen mit anderen Reisenden. Eine Reise an deren Ende wir stolz darauf waren über 60 Kilometer im Schnee, mit schweren Schlitten hinter uns, zurückgelegt zu haben. Glücklich darüber, dass uns Polarlichter, Rentiere, Schneestürme und Sonnenschein geschenkt wurde und wir große Freude daran hatten diese Eindrücke auch mit der Kamera festzuhalten.
Somit wünsche ich Euch: „Geht raus in die Welt, seht und erlebt schöne Dinge!“
Und wenn es bis zum nächsten Urlaub noch ein wenig hin ist kann auch ein Spaziergang durch ein unbekanntes Stadtviertel oder ein Wochenendausflug ans Meer einer kleinen Reise gleich kommen.
Herzlich,
Gesa

Gesa Winger · Travel The World | LIVE | Original

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Moin https://familiepiep.de/2020/03/01/hallo-welt/ https://familiepiep.de/2020/03/01/hallo-welt/#respond Sun, 01 Mar 2020 09:16:51 +0000 http://familiepiep.de?p=1 Hier entsteht ein Familien-Reise-Garten-Renovier-Allesmögliche-Blog.

Aktuelle Familien-Geschichten findet ihr auch auf Instagram @gesawinger-fotografie

Liebe Grüße von Gesa und der ganzen Familie!

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